Medica Aktuell, 18.11.2009

zur Großdarstellung klicken

Bunte Druckspitzen, die jeder leicht versteht

Wenige Schritte nur, und eine Grafik in Regenbogenfarben zeigt, wie es um die Füße bestellt ist - Diagnostik für Prophylaxe und Therapie, die auch Patienten auf Anhieb verstehen.

Zur Ausstattung gehört eine Messplatte mit Drucksensoren, die ihre Daten über Funk an einen PC senden, wo sie per Software ausgewertet werden. Und so wird's gemacht: Der Patient tritt im Gehen je einmal mit dem rechten und dem linken Fuß auf die Platte, und schon leuchten seine Fußsohlen zwei- oder dreidimensional auf dem Monitor, in Farben von blau über grün und gelb bis rot - Kennzeichen für die steigenden Druckwerte.

zur Großdarstellung klicken

In wenigen Minuten lässt sich die Druckverteilung erfassen.

Foto: Bauerfeind

Mit dieser Methode, die das Unternehmen Bauerfeind präsentiert, lassen sich einerseits Fehlstellungen wie Hohl- oder Plattfuß darstellen. Andererseits kann man prophylaktisch Erkenntnisse gewinnen - bei Sportlern wie auch bei Nichtsportlern, die wissen wollen, wie es um ihre Füße steht. Denn es wäre ja möglich, dass bereits eine Dysbalance vorliegt, die später Beschwerden bereiten könnte.

Vorteile hat die Messung in der Bewegung, die präziser ist als die statische Methode mit Trittschaum. Entsprechend genau lassen sich dann Einlagen anpassen. Für die Abrechnung dieses IGeL-Angebots eignet sich die analoge GOÄ-Ziffer 652A (25,94 Euro, einfach).

www.bauerfeind.com
Medica: 04 / K50

» Zur Sonderseite "Medica 2009"
» Zum E-Paper "Medica aktuell"

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Prä-Op-Labor - Kein Einfluss auf den Bonus

Mit der Laborreform hat sich der Blick verstärkt auf das Prä-Op-Labor gerichtet. Das soll nicht auf die Laborkosten angerechnet werden. mehr »

So sieht die Gesundheitsversorgung in den 32 WM-Ländern aus

Bei der Fußball-WM in Russland sind die teilnehmenden Nationen mit hochkarätigen medizinischen Betreuerstäben am Start. Doch wie sieht es mit der Gesundheitsversorgung in der Heimat aus? mehr »