Ärzte Zeitung, 05.11.2013

Verletzungen

Tipps zu Sportmedizin und Wundversorgung

Einen aktuellen Überblick über die Behandlung bei Sportverletzungen und bei chronischen Wunden geben zwei Werke von Springer.

Alles, was Therapeuten und Ärzte über die Behandlung von Verletzungen des Bewegungsapparats wissen müssen, enthält das "Therapielexikon der Sportmedizin". Die Neuauflage ist komplett überarbeitet und durch weitere typische Sportverletzungen, insbesondere die der Schulter, ergänzt.

Exakt definiert sind allgemein verbreitete, umgangssprachliche Bezeichnungen der Erkrankungen. Diese begriffliche Klarheit lässt den Leser die Diagnose verstehen und ist Voraussetzung für die Therapiekonzepte.

Dabei legen die Autoren großen Wert auf die detaillierte Erläuterung des Therapieverlaufs und der diversen therapeutischen Methoden für jede beschriebene Verletzung. Ziel der Therapiekonzepte ist die schnelle Abwehr von Schmerz und Entzündungsreaktion, die detailliert beschrieben wird.

Einen Einblick in die lokaltherapeutischen Standards für chronische Hautwunden gibt ein praxisorientiertes Handbuch. Es basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Wundheilungsdynamik und der Physiologie der Wundproliferation.

Komplexe Fachinformationen zum Thema chronische Hautwunden werden verständlich vermittelt. Die Behandlungsformen chronischer Wunden haben sich von der ausschließlich trockenen zur feuchten Wundbehandlung verschoben. (eb)

Therapielexikon der Sportmedizin: Maibaum, S., Braun, M., Jagomast, B., Kucera, K., Springer Verlag Heidelberg, 2., überarb. und erw. Aufl. 2006, XXV, 241 S. 91 Abb., ISBN: 978-3-540-33522-1 (Print) 978-3-540-33523-8 (Online), eBook

Lokaltherapeutische Standards für chronische Hautwunden: Kammerlander, Gerhard, Springer Wien New York, 3. Aufl., XXIV, 299 S. 607 Abb., großteils in Farbe. Mit Ergänzungsheft, ISBN: 978-3-211-22472-4 (Print) 978-3-211-27185-8 (Online), eBook

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »