Ärzte Zeitung, 20.10.2005

Sturz-Risiko ist rasch ermittelt

Beim Aufstehtest soll sich der Patient fünfmal ohne Armeinsatz so schnell wie möglich von einem Stuhl erheben. Braucht er länger als zehn Sekunden, ist das Sturzrisiko erhöht.

Beim Tandemstand soll man mindestens zehn Sekunden mit geöffneten Augen stehen; die Füße stehen dabei auf einer Linie hintereinander. Das Sturzrisiko ist erhöht, wenn der Stand nicht mindestens zehn Sekunden gehalten werden kann.

Die beiden Tests sind abrechnungsfähig im EBM unter der GOÄ-Ziffer 03341 (Hausärztlich-geriatrisches Basisassessment, 350 Punkte).

Lesen Sie dazu auch:

Nordic Walking macht fit bei Osteoporose
Broschüre mit Trainings-Tips
Infos zu Therapie und Prävention
Medikamentöse Osteoporose-Therapie ist jetzt einfacher
Bei alten Patienten das Sturzrisiko klären!

Topics
Schlagworte
Osteoporose (814)
Krankheiten
Osteoporose (1542)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So alt sind die Ärzte in Deutschland

Fast jeder dritte niedergelassene Arzt in Deutschland ist jenseits der 60. Wir zeigen in Grafiken, in welchen Fachbereichen die Vergreisung besonders stark ist. mehr »

Deutschland will Zuckerberg bezwingen

Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten. Das erschwert eine gesundheitsbewusste Ernährung, so die Kritik beim 2. Zuckerreduktionsgipfel. Die Politik will eingreifen. mehr »

Riskanter Psychopharmaka-Einsatz in Altenheimen?

Wie oft bekommen Bewohner deutscher Altenheime beruhigende Medikamente? Diese Frage widmet sich eine jetzt Studie. Anscheinend liegt manches im Argen. mehr »