Ärzte Zeitung, 13.02.2006

BUCHTIP

Rheumatologie im Griff

Die "Checkliste XXL Rheumatologie" ist jetzt in der dritten Auflage erschienen. Komplett neu ist das Kapitel zur Labordiagnostik. Es sind mehr und bessere Bilder enthalten als in der vorigen Auflage, besonders zu den bildgebenden Verfahren. Das Layout ist neu und übersichtlicher.

Das Buch deckt das gesamte Spektrum der Rheumatologie ab. Eine Farbkodierung erleichtert die Übersicht: Die Diagnostik ist grau, die Therapie rot, Leitsymptome sind grün und rheumatische Erkrankungen blau markiert. Damit lassen sich die gewünschten Themen schnell finden.

Zu den einzelnen Erkrankungen, etwa zu Kollagenosen, viral bedingten Arthritiden, Arthropathien bei endokrinologischen Erkrankungen oder der juvenilen idiopathischen Arthritis werden die wesentlichen Fakten komprimiert aufgelistet: Grundlagen, Klinik und klinischer Befund, Diagnostik und Differentialdiagnosen, Therapie sowie Prognose. Auf knapp 600 Seiten mit über 300 Abbildungen und 100 Tabellen erhält der Leser nicht nur einen Überblick über die Rheumatologie, sondern auch ein ideales Nachschlagewerk.

Professor Bernhard Manger von der Universität Erlangen-Nürnberg und seinen Mitautoren ist ein Buch gelungen, das den Stand der Forschung widerspiegelt: Außer auf die zugelassenen Verfahren wird auch auf experimentelle Wirkstoffe hingewiesen, zum Beispiel Interleukine, Antikörper gegen die C5-Komplement-Komponente oder NF-κB-Hemmer. Denn in der Rheumatologie "werden kontinuierlich neue Möglichkeiten therapeutischer Interventionen erprobt", schreibt Manger in seinem Vorwort. (hub)

Bernhard Manger (Hrsg.): Checkliste XXL Rheumatologie. 3. Auflage, 590 Seiten, 316 Abbildungen, 94 Tabellen, Georg Thieme Verlag, Stuttgart New York 2005, Euro 69,95, ISBN 3 13 763003 7

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »