Ärzte Zeitung, 16.10.2007

Sprechstunden bei Früharthritis bald bundesweit?

DÜSSELDORF (grue). Die regionalen Kooperativen Rheumazentren streben an, Patienten mit Verdacht auf Rheumatoide Arthritis (RA) innerhalb von sechs Wochen fachärztlich zu untersuchen. Derzeit wird ein Rheumatologe nach im Schnitt 1,1 Jahren eingeschaltet. Die Projektgruppe "Frühdiagnose und Integrierte Versorgung" möchte flächendeckend Frühdiagnose-Sprechstunden anbieten.

In der Frühsprechstunde bekommen neue Patienten innerhalb von 14 Tagen einen Termin, sagte Professor Matthias Schneider aus Düsseldorf beim Rheuma-Kongress in Hamburg. Um es überweisenden Hausärzten leichter zu machen, haben die Düsseldorfer einen Fragebogen entwickelt. Abgerufen werden kann er unter www.rheuma-check.de.

Unter www.rheumanet.org sind Rheumatologen verzeichnet (Praxis- und Klinikwegweiser). Die Sonne steht für eine Früharthritis-Sprechstunde.

Topics
Schlagworte
Rheuma (1702)
Krankheiten
Arthrose (2332)
Rheuma (1736)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »