Ärzte Zeitung, 08.10.2008

Rheumatoide Arthritis? Ab zum Zahnarzt!

LONDON (hub). Patienten mit entzündlichem Rheuma wie Rheumatoider Arthritis und Sjögrensyndrom haben bekanntlich ein erhöhtes KHK-Risiko. Sie haben aber auch häufiger eine Parodontitis und einen beschleunigten Abbau des Zahnhalteapparates - im Vergleich zu Patienten ohne Rheuma (Rheumatol Int online). Auch eine Parodontitis wiederum erhöht das KHK-Risiko.

Ein Faktor in der Parodontitis-Entstehung bei Rheuma-Patienten seien mikrovaskuläre Veränderungen in den Parodontien. Als Entzündungsbotenstoff wird der B-Zell aktivierende Faktor diskutiert. RA-Patienten sollten regelmäßig auch zum Zahnarzt gehen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »