Ärzte Zeitung online, 25.08.2009

Depression hängt ab von Schwere der Arthritis

Depression hängt ab von Schwere der Arthritis

Foto: Sebastian Kaulitzki ©www.fotolia.de

Nicht nur die Entzündungsaktivität beeinflusst das Schmerzempfinden von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA). Auch eine Depression wirkt Schmerz verstärkend. Das haben Forscher aus Japan in einer Studie mit 218 RA-Patienten bestätigt. Dabei korrelierten sowohl die Höhe des Depressionsscores als auch die CRP-Werte linear mit der Schmerzstärke (Arthr Care&Res 61, 2009, 1018). Die Forscher raten, in der RA-Therapie einen Ansatz zu wählen, der sowohl körperliche als auch seelische Symptome berücksichtig. So könne der Schmerz optimal reduziert werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

38 Prozent mehr psychische Diagnosen bei jungen Erwachsenen

Immer mehr junge Erwachsene leiden unter psychischen Erkrankungen. Allein die Diagnose Depressionen hat um 76 Prozent seit 2005 zugenommen, so der Arztreport 2018. mehr »

Vorhofflimmern schlägt aufs Hirn

Nicht nur ein Risikofaktor für Schlaganfall: Vorhofflimmern ist auch für das Gehirn gefährlich. Angststörungen und kognitive Einschränkungen sind Nebenwirkungen, so eine Studie. mehr »

Gericht urteilt über Diesel-Fahrverbote

Müssen Städte die Feinstaub-Notbremse ziehen und Diesel-Fahrzeuge aus den Innenstädten verbannen? Bejaht das Bundesverwaltungsgericht dies, könnte auch die Gesundheitswirtschaft in die Bredouille kommen. mehr »