Ärzte Zeitung, 16.09.2010

Teetrinkerinnen haben erhöhtes Arthritisrisiko

ROM (hub). Teekonsum erhöht das Risiko für eine Rheumatoide Arthritis (RA) - zumindest bei Frauen. Das hat eine Kohortenstudie ergeben, die beim EULAR 2010 in Rom vorgestellt wurde. Über 76 000 Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren wurden dazu befragt. Demnach erhöht Teekonsum das RA-Risiko um 40 Prozent. Werden mehr als drei Tassen pro Tag getrunken, steigt das RA-Risiko im Vergleich zu Nicht-Teetrinkerinnen um knapp 80 Prozent - unabhängig von der Zubereitungsart. Kaffeekonsum beeinflusst das RA-Risiko dagegen nicht (Abstract FRI0108).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Bluttest erkennt acht Krebsformen gleichzeitig

Ein universeller Bluttest auf Krebs zur Früherkennung: Dieser Vision sind US-Forscher jetzt einen Schritt nähergekommen. mehr »