Ärzte Zeitung online, 07.04.2011

Expertenrat zu spezieller Autoimmunerkrankung

Deutsche Rheuma-Liga berät in Online-Forum zum Sjögren-Syndrom

BONN (eb). Beim Sjögren-Syndrom richtet sich das Immunsystem gegen die eigenen Speichel- und Tränendrüsen. Die Hauptsymptome sind Mundtrockenheit und trockene Augen.

Trockene Augen, Probleme beim Schlucken und Kauen, eine bleierne Müdigkeit, die keine Kraft mehr für den Alltag lässt und dann auch noch schmerzende Gelenke? All diese Beschwerden sind Teil einer einzigen Erkrankung, genannt Sjögren-Syndrom.

Weil die Symptome so verschieden sind und unterschiedliche Fachärzte zur Rate gezogen werden, vergehen im Durchschnitt zehn Jahre bis zur Diagnose "Sjögren-Syndrom", teilt die Deutsche Rheuma-Liga (DRL) mit.

Deshalb hat die DRL ein Online-Expertenforum eingerichtet, das vom 7. bis 14. April geöffnet ist. Darüber hinaus gibt es ein Experten-Video auf der Homepage der DRL, in dem die Präsidentin der Gesellschaft, Professorin Erika Gromnica-Ihle, erklärt, welche Symptome beim Sjögren-Syndrom auftreten, wie die Erkrankung behandelt wird und was jeder Betroffene selbst beitragen kann.

Online-Forum vom 7. bis 14. April: www.rheuma-liga.de/forum
Weitere Informationen: www.rheuma-liga.de/sjoegren

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »