Ärzte Zeitung, 16.11.2016

Autoimmun-Krankheiten

TH-17-Zellen in Entstehung von RA involviert

ERLANGEN. Forscher haben einen neuen Mechanismus identifiziert, der unmittelbar für den Ausbruch der Rheumatoiden Arthritis (RA) verantwortlich ist, teilt die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit. Die Forscher haben demnach erstmals gezeigt, dass eine bestimmte Gruppe von Immunzellen, die TH17-Zellen direkt auf das immunologische Gedächtnis einwirkt und durch eine scheinbar harmlose Veränderung der molekularen Struktur von Autoantikörpern – dem Fehlen eines Zuckermoleküls – den Ausbruch einer Autoimmunerkrankung provoziert (Nature Immunol 2016; online 7. November). Die Erkenntnisse könnten dazu dienen, neue Therapieansätze zu entwickeln. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »

Psychotherapeuten versus Regierung

Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »