Ärzte Zeitung, 03.04.2011

Prostatakrebs: Screening strittig

STOCKHOLM (ars). Eine Studie aus Schweden mehrt die Zweifel am Nutzen des Prostata-Screenings: Die Sterberate derer, die regelmäßig digital-rektal und per PSA-Test untersucht wurden, war über 20 Jahre kaum geringer als in der nicht-untersuchten Gruppe.

An der Studie nahmen rund 9000 Männer zwischen 50 und 69 Jahren teil. Zwar starben weniger der untersuchten Männer an Prostatakrebs, hatten aber beim Gesamtüberleben keinen Vorteil, was auf Überdiagnose und -therapie hindeutet (BMJ online).

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