Ärzte Zeitung, 11.10.2012

Urologische Studien

WHO akkreditiert Register

LEIPZIG (eb). Das seit 2010 von der DGU betriebene nationale Register zu urologischen Studien aus Deutschland ist an das offizielle deutsche Primärregister der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Deutsche Register Klinischer Studien (DRKS), angebunden worden.

Das bedeute eine große Aufwertung, teilt die DGU mit. Durch die Verbindung erfüllen alle über das DGU-Register angemeldeten Studien die Vorgaben der WHO.

"Wir werden durch die steigende Anzahl bei uns registrierter Studien als ebenbürtiges, deutsches Pendant zum US-Studienregister ‚ClinicalTrials.gov‘ bekannter", so die zuständige DRKS-Projektmanagerin Dr. Susanne Jena.

DGU-Forschungskoordinator Dr. Christoph Becker sieht die Vorteile in der umfassenden Darstellung urologischer Studien ohne mehrfache Eingabe.

Alle Studien aus Primärregistern werden automatisch in das ICTRP-Metaregister der WHO übernommen und sind damit global verfügbar.

Auch müssten durch die Anmeldung und Registrierung geplanter klinischer Studien über das DGU-Studienregister und das DRKS die Anforderungen des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) zwingend erfüllt werden.

www.dgu-studien.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

736 Notfallzentren reichen zur Notfallversorgung

Wie viele Notfallenzentren sind nötig und wo sollten sie betrieben werden, um die Bevölkerung gut zu versorgen? Ein Gutachten im Auftrag der KBV hat das jetzt analysiert. mehr »

Keuchhusten - längst keine Kinderkrankheit mehr

An Pertussis erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Sie stellen eine Gefahr für Säuglinge dar. Wir zeigen, wie viele Erkrankte es seit 2001 gab und wie alt sie waren. mehr »

So lässt sich Glutensensitivität erkennen

Immer mehr Menschen vermuten, dass sie Gluten nicht vertragen. Ein Experte gibt Tipps, wie sich in der Praxis klären lässt, ob tatsächlich eine Glutensensitivität vorliegt. mehr »