Ärzte Zeitung App, 14.08.2014

Urologen

Demografische Entwicklung im Fokus

DÜSSELDORF. Da Urologen zu einem großen Teil Patienten mit altersassoziierten Erkrankungen behandeln, wird in dem Fachgebiet eine allein demografisch bedingte Steigerung des Versorgungsbedarfs bis 2025 von rund 20 Prozent prognostiziert, teilen Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) und Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) mit.

Gleichzeitig sinke die Zahl der insgesamt vorhandenen Arztstunden weiter.Vor allem seien es Steinbildungen, BPH, Harninkontinenz, aber auch erektile Dysfunktion und Begleiterscheinungen des Testosteronmangels, die jenseits der 50 gehäuft auftreten. Prostata-Ca, Nieren- und Harnblasen-Ca gelten als Tumore des Alters.

"Prävention und Eigenverantwortung bekommen vor diesem Hintergrund eine wachsende Bedeutung, denn unser Lebensstil hat auch Folgen für Blase und Nieren, für die Prostata und die Potenz", sagt Professor Jan Fichtner aus Düsseldorf, der den DGU-Kongress vom 1. bis 4. Oktober in Düsseldorf unter das Motto "Demografischen Wandel gestalten" gestellt hat. (eb)

www.dgu.de; www.dgu-kongress.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie Seelenklempner Stress bewältigen

Einen Sonntagsblues kennen sie nicht, denn montags ist Chorprobe: In Berlin singen Psychiater, Psychologen und Neurologen seit Jahren gemeinsam in einem außergewöhnlichen Chor. mehr »

Anti-Aging klappt – mit dem richtigen Sport

Wer sein Leben mit Hilfe von Sport verlängern will, sollte auf Sport setzen – und dabei vor allem auf eine Trainingsform, wie eine saarländische Studie jetzt nahelegt. mehr »

Cannabis ist weiter meistkonsumierte Droge

Sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen nimmt Cannabis unter den illegalen Drogen weiterhin die prominenteste Rolle ein. Das geht aus dem DBDD-Jahresbericht hervor. mehr »