Ärzte Zeitung App, 18.11.2014

Nephrologie

Erfolg bei Forschung zu Glomerulonephritis

HAMBURG. Zusammen mit Forschern aus Boston (USA) und Nizza hat das Team um Professor Rolf Stahl vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine neue Ursache für die membranöse Glomerulonephritis entdeckt (NEJM 2014; online 13. November).

"Wir haben im Blut von Patienten mit membranöser Glomerulonephritis zirkulierende Autoantikörper entdeckt", wird Dr. Nicola Tomas, Erstautor der Studie, in einer Mitteilung des UKE zitiert. Die Autoantikörper sind gegen ein Protein (THSD7A) in den Nierenkörperchen gerichtet. Die neuen Erkenntnisse könnten zur Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten und zur Verhinderung der Dialysepflicht führen, so das UKE. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »