Männerkrankheiten

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Modul: Moderne Therapieoption bei ED und IPP – Zukunftsperspektiven der extrakorporalen Stoßwellentherapie

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Ärzte Zeitung, 04.04.2005

Wohl der Partnerin ist vielen Männern mit ED wichtig

WIESBADEN (nsi). Etwa sechs Millionen Männer in Deutschland haben Erektionsstörungen, etwa zwei Millionen leiden darunter. Von sich aus ansprechen möchten sie das Thema aber nicht: Nur jeder Vierte, der unter der Erektionsstörung leidet, spricht deshalb einen Arzt an.

"Männer wünschen sich, daß der Arzt das Gespräch führt oder ihnen zumindest eine Brücke baut", sagt der Urologe Dr. Wolfgang Bühmann aus Nienburg. Bühmann benutzt ein einfaches, nonverbales Hilfsmittel, um einen Anstoß zum Gespräch zu geben: Über seinem Kopf hängt ein Plakat zum Thema männliche Sexualität.

Männer mit Erektionsstörungen können ohne viel Worte darauf Bezug nehmen. Bei Erektionsproblemen gelte es, die Männer auf Grunderkrankungen wie Diabetes zu untersuchen, so Bühmann. Auch Streßfaktoren, ob beruflich oder privat, sollten eruiert werden. "Letztlich ist aber die Erwartung des Patienten: Ich will, wenn ich Lust habe, für meinen Partner und mich befriedigenden Geschlechtsverkehr haben."

Entsprechend sind die Erwartungen an erektionsfördernde Mittel wie Sildenafil (Viagra®): 81 Prozent von 1000 befragten Männern wünschten sich eine ausreichend lange Erektion bis zum Orgasmus, wobei die meisten (83 Prozent) angeben, das Wohl der Partnerin sei ihnen am wichtigsten, berichtete Professor Hermann von Ahlen, Urologe aus Osnabrück.

Sildenafil verdoppele die Zahl der Männer mit Erektionsstörungen, deren Erektion einen für befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichenden Härtegrad erreicht, die Dauer der Erektion verfünffache sich. Die Substanz schaffe so bei physischen Ursachen von Erektionsstörungen gute Voraussetzungen für eine bessere Lebensqualität.

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