Männerkrankheiten

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Modul: Moderne Therapieoption bei ED und IPP – Zukunftsperspektiven der extrakorporalen Stoßwellentherapie

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Ärzte Zeitung, 17.10.2005

Guter Sex ohne Zeitdruck mit Vardenafil

NEU-ISENBURG (hub). Mit zehn mg Vardenafil (Levitra®) können Männer auch vier bis zwölf Stunden nach der Einnahme einen Akt erfolgreich abschließen. Das hat die STEADY-Studie ergeben, die jetzt in der MMW (147, 2005, 27) veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden Daten aus Tagebüchern von 884 Männern mit erektiler Dysfunktion (ED) ausgewertet.

Die Studienteilnehmer hatten seit mindestens sechs Monaten eine ED und bereits eine Therapie mit Sildenafil erhalten. Sie verwendeten bei Bedarf zehn mg Vardenafil. Die erlaubte Maximaldosis lag bei einer Tablette pro Tag.

Nach vier und zwölf Wochen erfolgte die Auswertung der Tagebücher. Etwa 30 000 Geschlechtsverkehr-Versuche waren dokumentiert worden, was pro Teilnehmer einem Versuch alle zwei Tage entspricht.

Bei 80 Prozent erfolgte der Verkehr bis zu vier Stunden nach Einnahme. 93 Prozent der Männer konnten dabei ihren Penis in die Scheide einführen, vor Therapiebeginn waren es 65 Prozent. Vier Wochen nach Therapiestart hielt bei 85 Prozent der Patienten die Erektion lang genug für einen erfolgreichen Akt, nach zwölf Wochen war das bei 89 Prozent der Fall. Zu Therapiebeginn hatte die Rate bei 34 Prozent gelegen.

Wurde vier bis zwölf Stunden nach der Vardenafil-Einnahme zur Tat geschritten, klappte der Beischlaf bei 78 bis 94 Prozent der Studienteilnehmer.

Bei 181 Patienten kam es zu unerwünschten Wirkungen, von denen 75 als arzneimittelbedingt eingestuft wurden. Meist handelte es sich um Kopfschmerzen oder Gesichtsröte.

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