Männerkrankheiten

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Moderne Therapieoption bei ED und IPP – Zukunftsperspektiven der extrakorporalen Stoßwellentherapie

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 30.04.2007

Apomorphin zum Inhalieren stärkt die Manneskraft

CHIPPENHAM (mut). Vor dem Koitus ein Griff zum Pulverinhalator - das könnte für Männer mit erektiler Dysfunktion (ED) bald schon Realität sein. Ein britisches Unternehmen hat jetzt Apomorphin zum Inhalieren geprüft.

Inhaliert soll Apomorphin noch schneller die Manneskraft stärken als die bisher erhältlichen Sublingual-Tabletten. Bei 60 Prozent der Anwender, die auf inhaliertes Apomorphin ansprechen, geschehe dies bereits innerhalb von fünf Minuten, bei 80 Prozent innerhalb von zehn Minuten, teilt das Unternehmen Vectura mit. Sublingual-Tabletten benötigen für ihre Wirkung etwa 10 bis 20 Minuten.

Geprüft wurde Apomorphin zum Inhalieren jetzt in einer Phase-II-Studie mit 241 mäßig bis moderat potenzschwachen Männern. Die Männer benutzten zwölf Wochen lang Pulverinhalatoren, die pro Hub entweder Placebo, 100 µg, 150 µg oder 200 µg Apomorphin freisetzten. Mit der höchsten Apomorphin-Dosierung klappten 62 Prozent der Koitus-Versuche, mit Placebo waren dagegen nur 30 Prozent erfolgreich.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »