Ärzte Zeitung, 31.07.2014

Sinkender Absatz

Pfizer leidet unter Viagra®-Generika

NEW YORK. Schrumpfende Verkäufe von Viagra® (Sildenafil) machen dem US-Pharmakonzern Pfizer zu schaffen. Der Umsatz mit dem Potenzmittel ging im zweiten Quartal um 12 Prozent auf 427 Millionen Dollar (353 Millionen Euro) zurück.

Das lag vor allem am Einbruch von 75 Prozent in Europa, wo der Patentschutz im vergangenen Sommer ausgelaufen war. In der Folge drängten andere Hersteller mit Generika auf den Markt.

Der gesamte Umsatz von Pfizer sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag am Sitz in New York mitteilte. Dabei machten dem Konzern auch ungünstige Wechselkurse zu schaffen.

Der Gewinn fiel auf 2,9 Milliarden Dollar nach 14,1 Milliarden Dollar im Vorjahr. Damals hatte jedoch der Verkauf der Tiermedizin-Sparte das Ergebnis kräftig aufgebessert. Im fortgeführten Geschäft sank der Gewinn um 18 Prozent. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »