Ärzte Zeitung, 10.05.2012

Neue Formel berechnet die Nierenfunktion besser

BALTIMORE (ars). Um Überdiagnosen bei chronischen Nierenerkrankungen zu minimieren, haben US-Nephrologen eine neue Formel für die glomeruläre Filtrationsrate erarbeitet.

Diese CKD-EPI-Formel berücksichtigt dieselben Störgrößen wie die bisherige MDRD-Formel (Muskelmasse, Aktivität, Alter, Geschlecht, Diät) für den Kreatininwert, gewichtet sie aber anders.

In einer Metaanalyse mit Daten zu 1,1 Millionen Erwachsenen über 7,4 Jahre betrug damit die Prävalenz der Niereninsuffizienz 6,3 statt 8,7 Prozent wie mit MDRD, und die Prognose der "Wechsler" war tatsächlich günstiger (JAMA 2012; 307: 1941).

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