Männerkrankheiten

12 ausgewählte Kurse, 28 Punkte: In der Sommerakademie von Springer Medizin können Sie schnell und effizient CME-Punkte für Ihre hausärztliche Fortbildung sammeln. Zur Teilnahme benötigen Sie das Fortbildungspaket. Sie erhalten damit 60 Tage Zugriff auf die Sommerakademie zum Preis von nur 29 €: www.springermedizin.de/cme-sommerakademie-teilnehmen
Modul: Klinik, Diagnostik und Therapie des benignen Prostatasyndroms

Ärzte Zeitung online, 13.12.2018

Urin-Proteomanalyse

EU-Förderung für Forschung zu IgA-Nephropathie

NEU-ISENBURG. Für die Erforschung der individualisierten Therapie bei IgA-Nephropathie hat ein Team unter Leitung von Nephrologen vom KfH-Nierenzentrum Leipzig und dem Leipziger Klinikum St. Georg den Zuschlag für eine EU-Förderung erhalten, teilt das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation mit.

 Mit einer neuartigen Urin-Proteomanalyse soll bei Patienten mit IgA-Nephropathie aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Spanien, Schweden und Kanadauntersucht werden, ob die Neigung zur Verschlechterung der Erkrankung und das Ansprechen auf eine immunsuppressive Therapie prognostizierbar sind. Darauf ließen vielversprechende Vorbefunde hoffen, heißt es in der Mitteilung. Wenn sich dieses Konzept in einer kontrollierten Studie bestätigen ließe, könnte künftig die Entscheidung über den Beginn der immunsuppressiven Therapie mit Hilfe eines proteomischen Risiko- und Therapie-Klassifikators getroffen werden, erklärt Professor Joachim Beige, leitender Arzt des KfH-Nierenzentrums Leipzig, Delitzscher Straße, Chefarzt der Abteilung Nephrologie am Klinikum St. Georg.

 Es würden dann nur solche Patienten die belastende immunsuppressive Therapie erhalten, bei denen sowohl ein konkretes Risiko für ein dialysepflichtiges Nierenversagen vorläge als auch eine Wahrscheinlichkeit gegeben sei, das Nierenversagen durch die Therapie wirksam zu verhindern.

Die Leipziger Nephrologen und ihre Kooperationspartner erhalten für ihr Forschungsvorhaben insgesamt 1,1 Millionen Euro – finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen einer transnationalen EU-Kooperation im Kontext des neu aufgelegten Netzwerks „Individualisierte Medizin“.(eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vertragsärzte und Kliniken im Clinch

Die Integrierten Notfallzentren sind das Herzstück der geplanten Notfallreform. Doch wie sollen sie aufgebaut sein? Darüber gibt es bei KBV und den Kliniken kontroverse Auffassungen. mehr »

Zoster-Impfung für alle ab 60

Die Ständige Impfkommission hat ihre neuen Empfehlungen zu Impfungen gegen Gürtelrose, Pertussis und Grippe präzisiert. Bei der Zoster-Impfung müssen Ärzte etwas beachten. mehr »

190 Millionen Jodtabletten gekauft

Das Bundesamt für Strahlenschutz stockt den Vorrat an Jodtabletten auf. Laut Medienberichten wurden dazu aktuell 50 Millionen Packungen bestellt. mehr »