Apotheker plus, 26.03.2010

Celesio schreibt wieder schwarze Zahlen

STUTTGART (cw). Nach 2008 war auch 2009 für Celesio kein leichtes Jahr. Dennoch gelang es der Stuttgarter Pharmahandlung, nach Verlusten im Vorjahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

Der Konzernumsatz stieg um 1,4 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro. Das um außerplanmäßige Abschreibungen bereinigte Ergebnis vor Steuern sank um 5,5 Prozent auf knapp 390 Millionen Euro. Der Konzerngewinn beträgt 2,3 Millionen Euro nach einem Minus von 18,5 Millionen Euro im Vorjahr. Auf bereinigter Basis blieb der Überschuss mit 269 Millionen Euro stabil.

Im Endverbrauchergeschäft (Apotheken) gingen die Verkäufe um rund drei Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zurück, wobei im Geschäftsfeld Versandapotheken (DocMorris) mit knapp 257 Millionen 16 Prozent mehr umgesetzt wurden als 2008. Der Konzern kündigte an, im Apothekengeschäft künftig weniger durch Käufe als vielmehr durch "kapitalschonende Neueröffnungen" wachsen und das Versandapothekengeschäft ausbauen zu wollen.

Mit Pharmagroßhandel sowie anderen Serviceleistungen für Apotheken setzte Celesio 17,5 Milliarden Euro (+2,0 Prozent) um.

Topics
Schlagworte
Arzt und Apotheker (1318)
Organisationen
Celesio (146)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »