Apotheker plus, 23.06.2011

Stressbremsen: Ruhe, Sport, gesunde Kost

Keine Zeit für Sport und gesunde Ernährung - das ist typisch für gestresste Kunden. Gezielte Beratung kann Betroffenen helfen, dieser Stressfalle zu entkommen.

Stressbremsen: Ruhe, Sport, gesunde Kost

Ohne Auszeit leiden auf Dauer Psyche und Körper.

© Gernot Krautberger / fotolia.com

Engagierten Menschen, die viel Verantwortung von sich aus übernehmen und ihre Arbeit stets zu mehr als 100 Prozent erledigen, gebührt nach Ansicht des Frankfurter Burnout-Experten und Psychoanalytikers Dr. Axel Schüler-Schäfer besonderes Augenmerk.

Denn nach seinen Erfahrungen merken Betroffene meist zu spät, dass sie Gefahr laufen "auszubrennen" und vielleicht bereits eine Depression haben.

Zu den wichtigsten Empfehlungen, um körperlichen Schäden infolge von Dauerstress vorzubeugen, gehörten daher vor allem Entspannungsübungen, regelmäßiger Sport - möglichst dreimal 30 Minuten pro Woche - und eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

Wie wichtig das ist, verdeutlich zum Beispiel die Nestlé Studie 2009, wonach Stress im Job und ein überfüllter Terminkalender fast ein Drittel aller Befragten daran hinderte, regelmäßig und gesund zu essen.

Andererseits fördert Stress auch eine erhöhte Energiezufuhr - vermutlich durch den bei Dauerbelastung erhöhten Cortisolspiegel, wie eine aktuelle Studie nahe legt (Psychoneuroendocrinology 2010; 35(4): 607). (run)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »