Ärzte Zeitung, 06.10.2009

Medikamenten-Aufklärung fördert Eigeninitiative

Medikamenten-Aufklärung fördert Eigeninitiative

ROCHESTER (eis). Eine Entscheidungshilfe, die Patienten die Therapieoptionen mit fünf Antidiabetika einschließlich der Therapieanforderungen und der Nebenwirkungen beschreibt, verbessert das Wissen der Patienten und ermutigt sie zu eigenen Therapie-Entscheidungen. Das hat eine kontrollierte Studie an der Mayo-Klinik in Rochester im US-Staat Minnesota ergeben (Arch Intern Med 169, 2009, 1560).

In der kontrollierten Studie wurden 37 Patienten mit der Hilfe aufgeklärt, 48 Patienten bekamen eine Aufklärung ohne die Hilfe mit einer normalen Broschüre. Das unterschiedliche Vorgehen wirkte sich allerdings binnen sechs Monaten nicht auf die Compliance oder die gemessenen HbA1c-Werte aus.

Topics
Schlagworte
Diabetes im Blick (1194)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »