Ärzte Zeitung, 10.08.2011

EHEC-Forschung erhält Millionenspritze von EU

BRÜSSEL (dpa). Die EU zieht weitere Konsequenzen aus der EHEC-Krise: 2,1 Millionen Euro werden aus bestehenden EU-Töpfen zusätzlich in die Erforschung des aggressiven Erregers investiert. Das teilte die EU-Kommission mit.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus mehreren europäischen Ländern soll herausfinden, wie sich EHEC und ähnliche Keime besser bekämpfen lassen, um so weitere Epidemien verhindern zu können.

Insgesamt ist das neue Forschungsprogramm unter dem Namen "Antigone" mit zwölf Millionen Euro ausgestattet. Im Herbst soll es seine Arbeit aufnehmen.

Aus Deutschland sind ersten Planungen zufolge die Max-Planck- Gesellschaft, die Universitäten Marburg, Bonn und Münster sowie das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit beteiligt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »

Carvedilol für alte Diabetiker? Besser nicht!

Erhalten pflegebedürftige Diabetiker nach Herzinfarkt einen "diabetikerfreundlichen" Betablocker, sinkt zwar die Gefahr von Hyperglykämien. Ins Krankenhaus müssen sie trotzdem häufiger. mehr »