Ärzte Zeitung, 28.11.2014

Drittmittel

Jeder Professor bringt es auf 555.000 Euro

WIESBADEN. 1,65 Milliarden Euro haben Professoren der Humanmedizin einschließlich Gesundheitswissenschaften im Jahr 2012 an Drittmitteln für Forschungsprojekte eingeworben. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung des Statistischen Bundesamtes hervor.

Im Durchschnitt schaffte jeder Medizin-Professor einen Drittelmittelbetrag von 555.000 Euro, das ist ein Zuwachs von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Mediziner stehen damit nach den Ingenieurswissenschaften, wo ein einzelner Professor 604.000 Euro einwarb, an der Spitze aller wissenschaftlichen Disziplinen.

Insgesamt erzielten die Hochschulen in Deutschland (außer den Verwaltungsfachhochschulen) eine Drittmittel-Summe von gut 6,7 Milliarden Euro. Die höchsten Einnahmen erzielten die Fachbereiche Mathematik und Naturwissenschaften mit gut 1,9 Milliarden Euro, gefolgt von der Humanmedizin mit den Unikliniken mit 1,65 Milliarden Euro.

Es folgen auf Platz drei die Ingenieurswissenschaften mit gut 1,4 Milliarden Euro. (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »