Ärzte Zeitung, 02.06.2009

Schlechter Schlaf geht auf den Magen

Gastrointestinale Störungen kommen nach aktuellen Studiendaten bei Insomnie-Patienten mehr als dreimal so häufig vor wie bei Menschen ohne Schlafprobleme (34 versus 9 Prozent).

Neurologische Erkrankungen treten mehr als sechsmal so oft auf (7,3 versus 1,2 Prozent), und auch chronische Schmerzen sind bei Insomnie-Patienten deutlich häufiger als bei Personen mit gesundem Schlaf (50 versus 18 Prozent). Auch Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Harnwegsprobleme treten bei Patienten mit Schlafstörungen vermehrt auf. (mut)

Lesen Sie dazu auch:
Tiefer Schlaf, gutes Gedächtnis

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »