Ärzte Zeitung, 10.08.2011

Alltagsnahe Hilfen für pflegende Angehörige

MÜNCHEN (eb). Wie groß der Stress für pflegende Angehörige von Demenzkranken ist, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Wandel der persönlichen Beziehung, dem Stil der Problembewältigung, der verfügbaren Unterstützung und der Einstellung zur Pflege.

In bisherigen Konzepten sei Angehörigen hauptsächlich Wissen vermittelt und ihre Problemlösefähigkeit geschult worden, emotionale Anteile aber habe man vernachlässigt, so Professor Alexander Kurz aus München (Der Nervenarzt 2011; 3: 336).

Studien zufolge gelinge eine Entlastung am besten durch intensive, langdauernde, individuell abgestimmte und alltagsnahe Interventionen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »