Ärzte Zeitung, 29.06.2009

Große Unterschiede bei Arrhythmie-Behandlung

BERLIN (ob). Bei der Versorgung von Arrhythmie-Patienten mit Schrittmachern oder implantierbaren Defibrillatoren (ICD) bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den europäischen Ländern. Das berichtete eine Expertengruppe unter der Leitung von Professor Christian Wolpert jüngst bei der Vorstellung eines neuen "Weißbuchs" während des Kongresses EUROPACE in Berlin.

Deutschland gehört nach Angaben Wolperts zu den Ländern mit der höchsten Rate an ICD-Implantationen. Hierzulande seien 1037 klinische Zentren in die Schrittmacher-Implantation involviert, an 200 Zentren würden Systeme für die kardiale Resynchronisation und an 360 Zentren ICDs implantiert. Die Experten sehen in ihrer aktuellen Erhebung einen "Startpunkt" auf dem Weg zu einer stärkeren Standardisierung in der Behandlung von -Patienten mit Arrhythmien.

Lesen Sie dazu auch:
Blutdrucksenkung - zuviel des Guten kann zum Risiko werden
Mit Aufklärung und Tricks zum gesunden Lebenstil

Lesen Sie dazu auch Kardio in Kürze:
Mehr Nichtraucher nach intensiver Beratung
Erfolgreich im Kampf gegen hohen Salzkonsum

Nur für Fachkreise:
KHK-Therapie mit antiglykämischem Zusatzeffekt

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »