Ärzte Zeitung, 16.09.2009

Männer haben oft erst im Alter mit Obstipation zu tun

MANNHEIM (sec). Obstipation ist keine Zivilisationskrankheit, legen demografische Studien nahe. Danach sei keine Zunahme der Prävalenz in den letzten Jahrzehnten zu erkennen, so die Autoren des Buches "Chronische Obstipation in Praxis und Klinik". Jedoch steige die Rate der Patienten mit Obstipation mit zunehmendem Alter, wobei der Anstieg bei Männern etwa um das 60. Lebensjahr, bei Frauen dagegen gleichmäßig über die Jahre stattfinde.

Am häufigsten ist mit 59 Prozent die funktionelle Normal-Transit-Obstipation. Entleerungsstörungen (Outlet-Obstipation) und Slow-Transit-Obstipation folgen mit 25 und 13 Prozent. In 3 Prozent der Fälle kommt es zur Überlappung zwischen Slow-Transit- und Outlet-Obstipation.

Lesen Sie dazu auch:
Verstopft! Was bringen Allgemeinmaßnahmen?

Für Fachkreise:
Tipps zur Differenzialtherapie bei chronischer Obstipation

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »