Ärzte Zeitung, 31.08.2004

Lachen kann trainiert werden

Lachtrainer-Workshop mit dem Erfinder des Lach-Yoga, einem indischen Internisten

HAMBURG (ug). Lachen ist gesund, das ist sogar in Studien gezeigt worden. Lachen hebt nicht nur die Stimmung, sondern senkt etwa auch den Blutdruck. Doch Erwachsene lachen zu wenig. Kinder prusten noch 300- bis 400mal am Tag einfach so drauflos, Erwachsene dagegen tun das durchschnittlich nur 15mal. Lachen ohne Anlaß läßt sich aber trainieren - durch Lach-Yoga.

Kommt nach Deutschland: Internist
und Lach-Yogi Dr. Madan Kataria, hier beim Lach-Tag in Bombay.
Foto: dpa

"Grundloses Lachen kann sich intensiver entfalten als das Lachen über einen Witz", sagt der indische Lach-Yoga-Guru Dr. Madan Kataria. Der Internist, der früher in Bombay praktiziert hat, erforscht seit Jahren das Lachen in Lach-Gruppen.

"Beim Lachen schüttet das Gehirn Endorphine aus. Dadurch verbessert sich die Stimmung, die Muskeln entspannen sich, und durch das Lachen steigt der Sauerstoffgehalt im Blut", so Kataria. Beim Lach-Yoga werden bestimmte Techniken des absichtlichen, grundlosen Lachens mit Atemübungen des Hatha-Yoga kombiniert.

Wie das geht und was das bringt, kann man am Wochenende in Hamburg lernen, denn Kataria selbst wird dort einen Lachtrainer-Workshop halten.

Infos und Anmeldung: Robert W.L. Butt, Dr. Kataria Lachyogaschule, Telefon: 040 / 220 48 24, E-Mail: info@lachyoga.de, Internet: http://lachyoga.de/html/oeffent-workshops.html

Topics
Schlagworte
Panorama (30881)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »