Ärzte Zeitung, 17.01.2005

MEDI-Chef wird in Thailand vermißt

STUTTGART (eb). Die Flut-Katastrophe hat auch Opfer unter Ärztefunktionären gefordert. So fehlt bis heute jede Spur von Dr. Florian Kühne, einem Urologen aus Neckargemünd und Vorstandsmitglied von MEDI Deutschland.

Kühne war zum Zeitpunkt des Tsunami mit seiner Frau und seiner 13jährigen Tochter in Khao Lak in Thailand, teilt MEDI Baden-Württemberg mit. Die Tochter konnte sich an ein Baumteil klammern und wurde nach einem fünfstündigen Überlebenskampf mit einem gebrochenen Arm aus dem Wasser geborgen.

Von Kühne und seiner Frau gibt es bis heute kein Lebenszeichen. Auch tagelange Recherchen von Kühnes Bruder vor Ort hätten keinen Erfolg gezeigt. "Wir von MEDI hoffen weiterhin, daß Florian Kühne das Unglück noch überlebt hat."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »