Ärzte Zeitung, 19.01.2005

"Humankapital" ist Unwort des Jahres 2004

FRANKFURT/MAIN (dpa). Das Unwort des Jahres 2004 heißt "Humankapital". Dies gab eine Jury aus Sprachwissenschaftlern gestern in Frankfurt am Main bekannt.

Das Wort degradiere nicht nur Arbeitskräfte in Betrieben, sondern Menschen überhaupt "zu nur noch ökonomisch interessanten Größen", so die Begründung des Gremiums. Insgesamt lagen der Jury 1218 Vorschläge vor. Im Vorjahr war der Begriff "Tätervolk" zum Unwort gekürt worden.

Auf Platz zwei der diesjährigen Liste folgt der Begriff "Begrüßungszentren" für Auffanglager von afrikanischen Flüchtlingen.

Topics
Schlagworte
Panorama (32622)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »