Ärzte Zeitung, 28.02.2005

Propaganda für Sterbehilfe?

LOS ANGELES (dpa). Kurz vor der Vergabe der Oscars ist einer der nominierten Filme, Clint Eastwoods "Million Dollar Baby", als Propaganda für Sterbehilfe kritisiert worden.

Konservative Stimmen wie die des Talkmasters Rush Limbaugh warfen Eastwood vor, Zuschauer mit dem Verheiß eines Boxfilms ins Kino zu locken, sie aber dann mit dem Für und Wider der Euthanasie zu konfrontieren.

Eastwood sagte der "New York Times", er sei amüsiert über die Kritik. "Mir ist der politische Aspekt während der Dreharbeiten nicht einmal in den Sinn gekommen." Er fügte hinzu: "Vielleicht werde ich langsam senil oder nostalgisch".

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