Ärzte Zeitung, 26.06.2006
 

Cholera-Epidemie im Sudan

In diesem Jahr schon 18 000 Erkrankungen registriert

NEU-ISENBURG (Smi). Die Cholera-Epidemie im Sudan könnte sich angesichts der bevorstehenden Regenzeit noch verschärfen. Davor hat jetzt die Weltgesundheitsorganisation im Internet eindringlich gewarnt.

Von Ende Januar bis Mitte Juni seien allein im Süden des Landes über 16 000 Cholera-Erkrankungen registriert worden, so die WHO. Etwa 480 Patienten seien an den Folgen der Erkrankung gestorben. Auch im Norden gäbe es einen Ausbruch mit über 2000 Erkrankten und knapp 80 Toten bislang. Auch die Krisenregion Darfur ist von dem Ausbruch betroffen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »