Ärzte Zeitung, 04.09.2006

Ohne tragbare elektronische Geräte geht nichts

Die meisten Klinikbeschäftigten sind bei der Arbeit auf mobile Medizintechnik angewiesen

SULZBACH (all). Der Einsatz tragbarer elektronischer Geräte ist in Krankenhäusern weit verbreitet. Insgesamt 84 Prozent des medizinischen Personals an Kliniken sind in fast der Hälfte der Arbeitszeit auf tragbare Medizintechnik oder mobile Kommunikationsgeräte angewiesen. Das geht aus einer Studie des Batterienherstellers Duracell hervor, der auch Batterien für medizinische Geräte anbietet.

Am wichtigsten für den Behandlungserfolg halten die Beschäftigten den Einsatz von Defibrillatoren (96 Prozent) - noch vor Blutzucker- (88 Prozent) und Blutdruckmeßgeräten (81 Prozent). Am Ende der Skala stehen Geräte zur mobilen Datenerfassung und mitnehmbare Monitore, zum Beispiel für EKG (46 Prozent). 81 Prozent der Befragten haben schon einmal eine Situation erlebt, in der die Batterie versagt hat.

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