Ärzte Zeitung, 29.09.2006
Auf Tastaturen sammeln sich potentiell pathogene Keime. Foto: klaro

Tastaturen sind ein Depot für Bakterien

CHAPEL HILL (cin). Auf vielen Computertastaturen sammeln sich potentiell pathogene Bakterien. Wer schnell zwischendurch Daten eingibt, kann die Keime auf Patienten übertragen.

Eine Desinfektion der Tastatur über fünf Sekunden, etwa mit einem in 70 prozentigem Isopropylalkohol getränkten Tuch, eliminiert die Keime und schadet der Tastatur nicht, hat eine Studie von Kliniken in North Carolina ergeben (Infect Control Hosp Epidemiol 27, 2006, 372). Auf allen 25 untersuchten Tastaturen wurden dort unter anderen Keimen Staphylokokken gefunden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Stress in der Arbeit, Demenz als Rentner?

Wer sich im Berufsleben sehr gestresst fühlt, baut als Rentner schneller geistig ab. Liegt das tatsächlich an den Arbeitsbedingungen? Forscher sind dieser Frage jetzt nachgegangen. mehr »

Weg mit dem Heilpraktikerberuf!

Die Abschaffung des Heilpraktikerberufes steht im Fokus eines aktuell publizierten Memorandums. Aufgestellt hat die Forderung der neu gegründete "Münsteraner Kreis" um die Medizinethikerin Prof. Bettina Schöne-Seifert. mehr »

Klinikärzte mahnen Diabetes-Screening an

Patienten mit Diabetes müssen länger im Krankenhaus bleiben und haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Tübinger Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass ein Diabetes-Screening für über 50-Jährige sinnvoll ist. mehr »