Ärzte Zeitung, 12.09.2007

BUCHTIPP DES TAGES

Harnwege und Nieren im MRT

Die Pareto-Reihe Radiologie ist jetzt um den Band "Urogenitales System" erweitert worden. Prinzip dieser nach dem Wirtschaftstheoretiker Vilfredo Pareto (1848 -1923) benannten Reihe ist die These, dass 20 Prozent der Diagnosen 80 Prozent des klinischen Alltags ausmachen.

Inhalt der Radiologie-Nachschlagewerke sind deshalb die häufigsten Befunde der Bildgebung und Diagnosen im jeweiligen Fachbereich. Stichpunktartig kann man zum Beispiel unter "chronische Harnstauung" die typischen sonografischen sowie CT- und MRT-Befunde nachlesen, ergänzt durch entsprechende Abbildungen. Die Autoren skizzieren die klinischen Symptome und die Differenzialdiagnosen. Außerdem weisen sie auf typische Fehlerquellen in der Bildgebung hin.

Der neue Band gliedert sich in die vier Kapitel "Niere und Nebenniere", "Ableitende Harnwege" sowie jeweils einen Abschnitt zu den männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen. Mit Hilfe der Randleiste ist man sehr schnell im richtigen Kapitel. Damit ist der Band ein praktischer Begleiter im Berufsalltag vieler Ärzte. (ner)

Bernd Hamm, Patrick Asbach, Dirk Beyersdorff, Patrick Hein, Uta Zaspel: Pareto-Reihe Radiologie Urogenitales System, Georg Thieme Verlag 2007, 250 Seiten, 49,95 Euro, ISBN 978-3-13-137311-3

Topics
Schlagworte
Panorama (30881)
Personen
Georg Thieme (61)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »