Ärzte Zeitung, 28.05.2008

UN-Vertreter fordern Schutz der Weltmeere

BONN (dpa). Die Internationale Naturschutzunion (IUCN) hat an die Vertreter der Bonner UN-Konferenz appelliert, mehr für den Schutz der Weltmeere zu tun.

Es sei nie dringlicher gewesen, die Nutzung der Ozeane besser zu regeln. Immer mehr Meeres-Lebewesen seien vom Aussterben bedroht. Außerdem seien viele Meeres-Lebensräume gefährdet. Nötig seien "handfeste Ergebnisse, nicht nur schöne Worte", sagte IUCN-Generaldirektorin Julia Marton-Lefèvre gestern in Bonn.

Auf der Naturschutzkonferenz sollen Auswahlkriterien für schutzbedürftige Gebiete vereinbart werden. Dies reiche aber nicht, sagte Marton-Lefèvre. "Die Regierungen müssen sich jetzt endlich für bestimmte Gebiete entscheiden und dann zusammen an ihrem Schutz arbeiten." Die biologische Vielfalt auf Hoher See sei an einem kritischen Punkt, so Marton-Lefèvre. Wichtig seien Pläne, um den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010 zu reduzieren.

Topics
Schlagworte
Panorama (32613)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Eine immunschwächende Aktivität der Herpesviren könnte Alzheimer befeuern, so eine Studie. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »