Ärzte Zeitung online, 13.08.2008

144 Millionen Euro für hungernde Menschen

ROM (dpa). Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) will angesichts einer drohenden Hungerkrise 214 Millionen US-Dollar (knapp 144 Millionen Euro) für die Menschen in den am schlimmsten betroffenen Gebieten bereitstellen.

Rund eine Milliarde Menschen kämpften derzeit wegen der immer weiter steigenden Nahrungsmittel- und Benzinpreise ums Überleben, teilte die Organisation am Dienstag in Rom mit. Das Geld soll unter anderem Schwangeren, unterernährten Kleinkindern und schulpflichtigen Kindern zugutekommen. "Die Lebensmittelpreise steigen weiter, und die am meisten gefährdeten Menschen haben keine Strategien mehr, um damit umzugehen", sagte WFP-Direktorin Josette Sheeran.

Etwa 110 Millionen Dollar sollen ans Horn von Afrika gehen, speziell in die von einer schweren Dürre betroffenen Länder Äthiopien und Somalia. Etwa 104 Millionen Dollar gehen an insgesamt elf Millionen Menschen in 14 Ländern wie Haiti, Afghanistan, Liberia und Mosambik. Dort sollen unter anderem die Programme zur Schulspeisung und zur Unterstützung werdender Mütter ausgeweitet werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »

Nach einem Hörsturz ist das Schlaganfallrisiko erhöht

Nach einem Hörsturz haben Patienten ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. In einer südkoreanischen Studie war dies kontinuierlich über einen elfjährigen Nachbeobachtungszeitraum festzustellen. mehr »