Ärzte Zeitung online, 23.09.2008
 

Deutsche Nachwuchswissenschaftlerin erhält hoch dotierten US-Preis

TÜBINGEN (dpa). Die Naturwissenschaftlerin Dr. Kirsten Bomblies vom Tübinger Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie erhält einen mit 500 000 Dollar (350 000 Euro) dotierten Preis einer US-Stiftung.

Mit der Summe der MacArthur-Foundation kann die 34-Jährige in den kommenden fünf Jahren ihre Kreativität entfalten und ihre Karriere vorantreiben, teilte das Max-Planck-Institut in Tübingen mit. Damit wird die Wissenschaftlerin zum "MacArthur-Fellow" ernannt.

Bomblies hatte an der Ackerschmalwand, einer Blütenpflanze, untersucht, warum aus Kreuzungen verschiedener Stämme erstaunlich oft verkümmerte Nachkommen hervorgehen. Ihre Erkenntnisse spielen eine Rolle für die Frage, wie neue Arten entstehen.

Mit einem Kapital von sieben Milliarden Dollar ist die MacArthur-Foundation eine der größten Stiftungen der USA. Im Rahmen des Fellows-Programms unterstützt sie Menschen und Institutionen, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Dazu gehören zum Beispiel soziale Vorhaben oder Klimaprojekte.

Die Stiftung ist benannt nach ihrem Gründer, dem US-Unternehmer John MacArthur (1897 bis 1978) und seiner Frau Catherine, die die Stiftung leitete.

www.macfound.org

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