Ärzte Zeitung online, 05.11.2008

Lebensgefährliche Würfelquallen vor Thailand entdeckt

BANGKOK (dpa). An den thailändischen Touristenstränden im Süden des Landes sind lebensgefährliche Würfelquallen entdeckt worden. Die Meerestiere geben ein tödliches Gift ab, dass ihre Opfer in kürzester Zeit lähmt. Die Küstenbehörden hätten die Touristen auf der Insel Phi Phi und in der Provinz Krabi entsprechend gewarnt, berichtete die "Bangkok Post" am Mittwoch.

Würfelquellen kommen nur in tropischen Gewässern vor, sind aber in Thailand bis vor wenigen Jahren unbekannt gewesen. Die Quallen haben bis zu 60 teils mehrere Meter lange Tentakel. Die Berührung verursacht schwere Verbrennungen und Lähmungen. Im April ist in Koh Lanta in Krabi ein Mensch nach der Berührung mit einer Würfelqualle gestorben, 2002 kam ein Badender in der Nähe der Phangan-Insel ums Leben.

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