Ärzte Zeitung online, 13.11.2008

Nikotin in getrockneten Steinpilzen - Ware meist aus China

STUTTGART (dpa). Baden-Württembergs Ernährungsministerium warnt vor dem Verzehr von getrockneten Steinpilzen. Bei Untersuchungen sei in allen 26 Proben Nikotin gefunden worden, in 22 Fällen war die zulässige Rückstandshöchstmenge von 0,45 mg / kg überschritten, teilte das Ministerium am Donnerstag in Stuttgart mit.

Ein Großteil der Ware stamme aus China. In anderen Arten wie Pfifferlingen oder Austernpilzen sei kein Nikotin nachgewiesen worden. Das Gesundheitsrisiko schätzten die Experten als gering ein - zumal getrocknete Steinpilze aufgrund ihres intensiven Aromas nur in geringen Mengen beispielsweise in Suppen oder Soßen verwendet würden.

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