Ärzte Zeitung online, 12.12.2008

Kolumbianer tötet Kneipenwirt wegen Rauchverbots

BOGOTá (dpa). Wegen eines neu erlassenen Rauchverbots hat ein Kneipenbesucher im Zentrum der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá den Wirt erstochen und einen Ober verletzt. Der Mann sei zunächst von dem Ober aufgefordert worden, sich an das seit Beginn des Monats bestehende Rauchverbot in geschlossenen öffentlichen Räumen zu halten. Weil der Mann trotzdem weiter rauchte, habe der Wirt angeordnet, dass dem renitenten Raucher keine weitere Drinks ausgeschenkt würden.

Als der Ober dies dem Gast mitteilte, zückte der Raucher ein Messer und verletzte ihn schwer, berichteten nationale Medien am Donnerstag. Als ihn der Wirt deshalb zur Rede stellen wollte, wurde er von dem Mann erstochen. Grundsätzlich ist das Rauchverbot in Restaurants, Bars, Einkaufszentren, Flughäfen, Stadien, Büros, Schulen und Universitäten in Kolumbien auf ein positives Echo gestoßen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »