Ärzte Zeitung online, 15.12.2008

Deutschland vom 3-Prozent-Ziel in der Forschung noch weit entfernt

BERLIN (dpa). Deutschland und die anderen EU-Staaten sind noch weit von dem politischen Ziel entfernt, drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Forschung und Entwicklung auszugeben. Dies geht aus der jüngsten Statistik des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hervor. 2007 stagnierte demnach der Ausgabenanteil von Staat und Unternehmen am BIP bei 2,54 Prozent. Europaweit sind dies sogar nur 1,83 Prozent.

Dies sei "bei weitem zu wenig, um mit den beiden anderen großen Technologienationen auf Augenhöhe zu kommen", sagte der Generalsekretär des Stifterverbandes, Andreas Schlüter, am Montag in Berlin. Zum Vergleich: 2006 investierte Japan 3,39 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes in Forschung und Entwicklung, in den USA waren es 2,61 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »