Ärzte Zeitung online, 23.12.2008

Zahl der Cholera-Opfer in Simbabwe weiter gestiegen

GENF (dpa). Die Zahl der registrierten Choleratoten in Simbabwe ist offiziell auf 1174 gestiegen. Das erklärte ein Sprecher des UN-Kinderhilfswerks UNICEF am Dienstag in Genf. Die Zahl der Infizierten lag danach bei 23 712 nach noch 20 581 am vergangenen Donnerstag, wo knapp über 1100 Tote gezählt wurden. Danach liegt die Sterberate jetzt bei fünf Prozent, deutlich über dem normalerweise bei einem Choleraausbruch auftretenden ein Prozent.

Die Zahl der tatsächlich Erkrankten und die der Todesopfer dürfte vermutlich weitaus höher liegen. Die Vereinten Nationen und Hilfswerke schließen sogar die Erkrankung von 60 000 Menschen vor allem auch in der jetzt beginnenden Regenzeit nicht aus, da die sanitären Einrichtungen in Simbabwe völlig darniederliegen.

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Roter Halbmond-Organisationen rief am Dienstag zu weiteren internationalen Hilfen in Höhe von 6,6 Millionen Euro zur Bekämpfung der Cholera in Simbabwe auf.

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