Ärzte Zeitung online, 08.01.2009

Polizei ermittelt nach schwerem Skiunfall gegen 14-Jährigen

LENGGRIES/OBERMAISELSTEIN (dpa). Nach dem Skiunfall in Brauneck bei Bad Tölz (Bayern), bei dem zwei Kinder schwer verletzt wurden, geht es beiden Verletzten besser. Wie die Polizei in Weilheim am Mittwoch mitteilte, durfte das neunjährige Mädchen die Intensivstation verlassen. Wegen seiner schweren Kopfverletzung muss es jedoch noch im Krankenhaus bleiben.

Der 14-jährige Junge, der den Unfall verursacht haben soll, wurde aus der Klinik entlassen. Gegen ihn wird nach Polizeiangaben wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Die Kinder waren am Sonntagnachmittag zusammengeprallt. Nach Zeugenaussagen soll der 14-Jährige in Schussfahrt ungebremst gegen das Mädchen gefahren sein. Dabei erlitt die Neunjährige schwere Kopfverletzungen mit einer Hirnblutung sowie einen Armbruch. Der Bub wurde ebenfalls am Kopf verletzt. "Es ist erstaunlich, dass der Junge weniger verletzt wurde. Er trug keinen Skihelm, das Mädchen wohl", sagte ein Sprecher der Weilheimer Polizei.

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