Ärzte Zeitung online, 13.01.2009

Türkisches Krankenhaus behandelt Verletzte aus dem Gazastreifen

ANKARA (dpa). Die Türkei hat mit der Behandlung verletzter Palästinenser aus dem Gazastreifen begonnen. Zehn Palästinenser seien über Ägypten ausgeflogen worden und würden nun in Ankara behandelt, sagte ein Sprecher der staatlichen türkische Hilfsorganisation Tika am Dienstag in Ankara.

Die Patienten seien in erstem Zustand und würden von je einem Familienmitglied begleitet.

Die Zahl der seit Beginn der israelischen Militäroffensive getöteten Palästinenser war am Vortag nach Angaben der Behörden in Gaza auf über 900 gestiegen. Mehr als 4300 Personen seien verletzt worden. Auf israelischer Seite starben 13 Menschen - neun Soldaten sowie vier Zivilisten, die durch Raketen militanter Palästinenser getötet wurden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30881)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »