Ärzte Zeitung online, 05.04.2009

Demi Moore verhindert Selbstmord eines Fans durch "Twitter"

NEW YORK/LOS ANGELES (dpa). Hollywood-Schauspielerin Demi Moore (46) hat den Selbstmord einer Unbekannten per "Twitter" verhindert. Die Frau schrieb in dem Mikro-Blogging-Dienst an Moore, sie denke darüber nach, sich mit einem großen Messer die Pulsadern aufzuschneiden.

"Ich hoffe, du machst nur Scherze", schrieb Moore zurück. Rund 400 000 Fans verfolgten das Gespräch laut "E!Online" im Internet. Daraufhin riefen mehrere besorgte Personen die Polizei an, die sich mit der Frau in Verbindung setzten.

Als die Polizei eintraf, habe es noch keine Verletzungen gegeben, aber die 41-jährige Frau in San Jose (Kalifornien) sei zu einer psychischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurden, bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber "E!Online". Moore bedankte sich daraufhin bei ihren Fans per Twitter. "Die Situation war kein Scherz und durch die gemeinsamen Bemühungen wurden entsprechende Schritte zur Hilfe eingeleitet", so die Schauspielerin. Sie habe die Frau nicht persönlich gekannt.

Topics
Schlagworte
Panorama (30883)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »