Ärzte Zeitung online, 10.04.2009

Karfreitagsprozession in Jerusalem

JERUSALEM (dpa). Tausende Gläubige aus aller Welt haben am Karfreitag in Jerusalem mit dem traditionellen Kreuzweg an das Leiden Jesu erinnert. Der Überlieferung nach ist Jesus vor rund 2000 Jahren mit der Last des Kreuzes die "Via Dolorosa" entlanggegangen, bevor er gekreuzigt wurde und starb.

Traditionell schulterten einige Pilger wieder Holzkreuze und trugen sie über die 14 Stationen des Kreuzweges bis zur Grabeskirche. Das ist der Ort, wo Jesus der Überlieferung nach von den Römern ans Kreuz geschlagen wurde.

In der Grabeskirche hatten Pilger am frühen Morgen bereits jene Steinplatte berührt, auf der die Leiche Christi der Überlieferung nach gewaschen worden war.

Das christliche Osterfest fällt in diesem Jahr mit dem jüdischen Pessach-Fest zusammen, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der der Sklaverei erinnert. Aus Sorge vor Anschlägen sorgen hunderte von Polizisten in Jerusalem für Sicherheit. Israel hatte zuvor die Palästinensergebiete abgeriegelt.

Anders als die römisch-katholische Kirche wird die griechisch-orthodoxe erst in einer Woche den Karfreitag in Jerusalem feiern.

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