Ärzte Zeitung, 04.05.2009

Nächstenliebe leidet nicht unter Wirtschaftskrise

STUTTGART/BERLIN (dpa). Unsicherheit an den Börsen und düstere Aussichten - die Wirtschaftsprognosen ermutigen nicht gerade dazu, das Portemonnaie zu öffnen. Doch die Nächstenliebe scheint noch nicht unter der Krise zu leiden. Die großen Hilfsorganisationen in Deutschland verzeichnen keine drastischen Spendeneinbrüche, einige haben sogar etwas mehr im Säckel. Und das ist gut so - denn die Zahl der Bedürftigen nimmt unterdessen deutlich zu.

Die bundesweiten Spendeneinnahmen beispielsweise der Caritas international haben im ersten Quartal 2009 mit 1,97 Millionen Euro sogar die 1,81 Millionen Euro aus dem vergangenen Jahr übertroffen. Auch die Organisation Brot für die Welt oder die Tafel-Vereine sehen noch keinen Einbruch der Spenden. Der Grund könnte sein, dass das Konsumklima weiter robust ist.

Topics
Schlagworte
Panorama (30942)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »